Waldsauerklee – Survival- und Bushcraft-Pflanzenkunde

Allgemeines zum Waldsauerklee

Waldsauerklee als Pflanzenart gehört zur Gattung Sauerklee (Oxalis), die wiederum zur Familie der Sauerkleegewächse (Oxalidaceae) gehört. Insofern ist der Sauerklee auch unterschieden von den anderen Kleearten, die zur Familie der Hülsenfrüchtler gehören.

Der Waldsauerklee wächst bis zu 15cm Höhe in schattigen Wäldern und blüht von April bis Mai. Die Blütenblätter sind im Grundfarbton weiß mit violetten Längsstreifen und am Grund gelb gefleckt. 

Die Pflanze gehört zu den heimischen Pflanzen, die am besten mit Schatten zurecht kommen. Ihm reichen 1/160 des Tageslichtes unbeschatteter Standorte. Bei starker Sonneneinstrahlung klappt er seine Blätter zusammen und schränkt seine Verdunstung ein.

Waldsauerklee als essbare Pflanze

Der Waldsauerklee kann insgesamt verwendet werden und besonders die Blätter haben einen säuerlichen, aber sehr erfrischenden Geschmack. Die Pflanze beinhaltet neben verschiedenen Mineralstoffen auch Vitamin-C und kann somit durchaus als Notnahrung angesehen werden.

Die Blätter können als Beigabe in einen Salat, aber auch einzeln verzehrt werden. Die kleinen Wurzeln können ebenfalls roh verzehrt werden. Größere Wurzeln werden faserig und sollten daher entsprechend zubereitet (gekocht oder eingelegt) werden. Auch die Blüten sind essbar und können als essbare Dekoration verwendet werden. Die Früchte eignen sich zum würzen, bspw. beim Einlegen. Allerdings enthält der Waldsauerklee auch Oxalsäure (wenn auch in geringen Mengen) und sollte von daher nicht in großen Mengen genossen werden.

Merkmale:

Standort: feuchte, humöse Laub- und Nadelwälder; gerne schattig

Aussehen: Wuchs zwischen 8-15cm als Staude; Blätter dreizählig gefingert, grundständig an kriechender Grundachse; Blüten fünfzählig, weiß, purpurn geadert

Bilder: